This article in English: Collecting Art Prints
Das Drucken mit Hilfe eines Holzblocks war die früheste Form der schwarzen Kunst und wurde in China um das 9. Jahrhundert herum erfunden. Nach anderen Quellen geht es sogar auf die Zeit von 150 vor Christus zurück. Es dauerte jedenfalls ziemlich lange, bis die Kenntnis des Druckens nach Europa gelangte. Die Ursprünge der Druckkunst in Europa gehen auf den Beginn der Papierherstellung um das Jahr 1390 zurück.
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Die Anzahl der Abzüge in einem Arbeitsgang, die von einem Block oder einer Platte produziert werden, wird als Edition bezeichnet. Die Anzahl der Abzüge wurde und wird natürlich noch immer von kommerziellen Überlegungen und von technischen Beschränkungen durch den Block bestimmt - je nach verwendeter Technik. Im 19. Jahrhundert begannen Künstler eine Edition nach dem bekannten 2-Nummern System zu kennzeichnen. So bedeutet beispielsweise 97/200, dass dies der 97.Ausdruck aus einer Auflage von 200 ist. Zusätzliche Authentizitätsmerkmale wie die Unterschrift durch den Künstler oder ein Siegel oder ein sonstiger Stempel werden oft zur Zertifizierung der Druckgrafik hinzugefügt.
Leider ist es oft nicht ganz so simpel wie in diesem Beispiel. Im allgemeinen erhält ein Künstler 10-15 % aus einer Edition zur eigenen Verwendung. Diese Abzüge werden als Künstlerabzüge bezeichnet und sind zusätzlich zu der numerierten Auflage. Damit es noch ein wenig komplizierter wird, erhält auch der Verleger und/oder der Drucker oft 10-15 % aus einer Edition. Diese Grafiken werden als hors du commerce (nicht für den Verkauf) bezeichnet. Im Kunstmarkt findet man die folgenden Ausdrücke und Abkürzungen für diese besonderen Druckgrafiken:
Manchmal werden Künstlerabzüge benutzt um die tatsächliche Höhe einer Auflage zu verschleiern. Eine andere trickreiche Variante zur Publizierung einer weiteren Edition ist die Verwendung römischer Ziffern. Und dann gibt es noch häufig weitere Editionen, die auf anderem Papier gedruckt wurden. Die einzige Möglichkeit, sich die vollständigen Informationen über den Umfang einer Edition zu bekommen sind die so-genannten Werksverzeichnisse - auch Katalog raisonné genannt.
Ein später Abzug vom originalen Block wird als Spätausgabe oder Nachdruck bezeichnet. Eine Reproduktion ist eine Kopie des Originals und wird im allgemeinen als etwas ohne großen künstlerischen oder Marktwert angesehen.
Es gibt viele Diskussionen um die Frage, was ein originaler Kunstdruck ist. Eine allgemein anerkannte Definition fordert die persönliche Schaffung des Druckblocks bzw. der Druckplatte durch den Künstler und wenigstens die enge Beaufsichtigung des Druckvorgangs durch den Künstler. Diese Definition lässt sich nur mit großen Abstrichen anwenden. Schaut man sich die alten Meister oder die Meister der klassischen Moderne an, stellt man fest, dass deren Werke oft von geschickten und hoch spezialisierten Kunsthandwerkern hergestellt wurden.
Besonders für Kunstwerke des 20. und 19. Jahrhunderts wurden von Museumskuratoren, Verlegern, Kunstforschern und manchmal von den Künstlern selbst die gesammelten Werke eines Künstlers in Verzeichnissen erfasst. Diese Dokumentationen beschreiben die Kunstwerke mit allen verfügbaren Daten wie Auflagenhöhe, Verleger, Signaturen, etc. und werden Katalog raisonné genannt. Sie sind für Kunsthändler und engagierte Sammler oft unentbehrlich.
Auf alten Druckgrafiken findet man manchmal Abkürzungen, die aus dem Lateinischen oder Französischem kommen:
Wer ein originales Kunstwerk erwirbt, sollte sich auch dazu verpflichtet fühlen ein wertvolles kulturelles Erbe zu erhalten. Hierzu einige Empfehlungen:
Dieter Wanczura
(2001, überarbeitet Februar 2009)
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Saturday, November 21, 2009:
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and contemporary Chinese art prints.
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Auctions of Japanese and Chinese prints.