This article in English: Japanese Sumo Wrestling
Japanisches Sumo Ringen ist eine der ältesten Kampfsportarten in Japan. Sumo Ringer waren ein beliebtes Thema auf japanischen Farbholzschnitten. Im Gegensatz zu einigen der traditionellen japanischen Kunstformen wie zum Beispiel dem Kabuki Theater, das in der heutigen Zeit einen schweren Stand hat, erfreut sich Sumo Ringen sogar steigender Popularität - vergleichbar mit Basketball in Nordamerika oder Fußball in Europa.
Sumo Ringen hat seine Wurzeln in der Shinto Religion. Die Wettkämpfe wurden den Göttern mit der Bitte um gute Ernten gewidmet. Die ältesten schriftlichen Aufzeichnungen über Sumo Ringen datieren aus dem 8. Jahrhundert. Aber vermutlich ist es mindestens 1500 Jahre alt.
Sumo Farbholzschnitte aus dem 18. und 19. Jahrhundert zeugen von der Beliebtheit des Sports in der Vergangenheit. Während der letzten zwei Jahrzehnte konnte sich die Kunst des Sumo Ringens sogar außerhalb Japans etablieren. Akebono, ein in Hawaii geborener Amerikaner, wurde der erste ausländische Champion, der den höchsten Sumo Rang erreichen konnte. Akebono bringt bei einer Größe von 204 cm gute 230 kg auf die Waage.
Ein japanischer Sumo Wettkampf wird von allerlei traditionellen Zeremonien begleitet. Das Einmarschieren der Ringer ist eine Abfolge formeller Rituale. Die Kämpfer werden von zwei Assistenten begleitet - einer läuft vor und einer hinter dem großen Meister. Derjenige, der hinter ihm läuft, ist zumeist schwer auszumachen.
Der Schiedsrichter trägt einen luxuriösen Kimono und einen komischen Hut. Nach einer Reihe von Eröffnungszeremonien geht der Wettkampf los.
Bei einem Sumo Ringkampf dreht sich alles darum, den Gegner aus dem Ring - dem Doyo - zu stoßen oder zu werfen oder ihn zu Fall zu bringen.
Sumo Ringen kennt keine Gewichtsklassen. Es gibt verschiedene grundlegende Techniken - vom Wegziehen der Beine des Gegners bis zum Packen am Seidengürtel um ihn hinauszuwerfen oder - eleganter - hinauszutragen.
Hier ist eine kleine Liste von japanischen Fachausdrücken.
Unter den japanischen Holzschnitt-Künstlern gibt es wenige, die keine Entwürfe mit Sumo Ringern gemacht haben. Ukiyo-e war schließlich eine kommerzielle Kunst und dazu da um gekauft zu werden. Im 18. und 19. Jahrhundert entschied der Verleger die Themen mehr als der Künstler. Schließlich war er es, der die Aufträge vergab und sein Geld riskierte. Aus diesem Grund tendierten die meisten zu populären Motiven.
Einige Künstler sollten trotzdem wegen der Vielzahl ihrer Sumo Grafiken oder ihrem außerordentlichen Beitrag (Junichiro Sekino) erwähnt werden.
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Saturday, February 11, 2012:
Weekly auctions of Japanese prints from the 18th to 21st century.
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