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Japanische Grafik Editionen

Schnee an der Yagumo Brücke
von Hasui Kawase 1883-1957
Japanische Farbholzschnitte
Japanische Farbholzschnitte
posthumeHeisei Ausgabe
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This article in English: Japanese Print Impressions

Nachdrucke, frühe und späte Ausgaben, neu geschnitzte Holzblöcke, Heisei Ausgaben ... Ein reichlich verwirrendes Thema für Kunstfreunde und Sammler japanischer Grafiken, die sich nicht auf Expertenniveau befinden. Dieser Artikel will mit Fakten, Hinweisen und ohne zu sehr in Details zu gehen, etwas Licht auf dieses heisse Thema werfen.

Die Bilder auf dieser Seite sind link-sensitiv und führen zu weiteren Artikeln zu diesem Thema oder zu anderen Web Sites, die Sie interessieren könnten.

Japanische Grafiken - was man wissen sollte

Die Japaner benutzten bis etwa 1870 ausschliesslich den Holzschnitt als Drucktechnik. Ab da kam zusätzlich die Lithographie nach Japan. Für Kunstgrafiken ist der Holzschnitt trotzdem bis auf den heutigen Tag das dominierende Medium japanischer Grafik-Künstler geblieben.

Für einen japanischen Farbholzschnitt benötigt man mehrere Blöcke, einen Block für die Randlinien (key-block) und einen Block für jede Farbe. Die Anzahl der Abzüge ist begrenzt. Die Schätzungen gehen von 2000 bis 10.000 Abzügen pro Block (Beim Holzstich - woodcut - sind es dagegen wesentlich mehr.).

Mit zunehmender Anzahl von Abzügen werden die Blöcke immer schlechter. Reparaturen können die Lebensdauer noch etwas verlängern. Aber ab einem bestimmten Punkt müssen die Blöcke einfach neu geschnitzt werden sofern man weitere Abzüge auf Papier haben will.

Was bedeutet was ?

Meisho Edo Hyakkei
Ando Hiroshige - Biografie
Ando Hiroshige - Biografie
Ando Hiroshige - 1919 Kopie
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Zum besseren Verständnis sollten einige Begriffe geklärt werden - in Klammern die gebräuchlichen Ausdrücke auf englisch.

  • Frühe Ausgaben (Early Edition) - Gedruckt zum Zeitpunkt der Erstausgabe oder nahe dieser Zeit.
  • Späte Ausgaben (Later Edition) - Einige Jahre nach der Erstausgabe gedruckt oder auch nach dem Tode des Künstlers oder erst kürzlich.
  • Postum (Posthumous) - Nach dem Tod des Künstlers.
  • Nachschnitzungen (Recuts) - Abzüge von einem neu geschnitzten und nach einem Original kopierten Block.
  • Nachdrucke (Reprints) - Nachdrucke sind Abzüge von einem originalen Block, aber nach der Erstausgabe. Nachdrucke können, müssen aber nicht, postum sein. Die Druckqualität ist schlechter in Abhängigkeit vom Umfang der bereits gefertigten Abzüge.
  • Restrikes - Wir haben für diesen englischen Ausdruck kein entsprechendes deutsches Wort gefunden. Es hat die gleiche Bedeutung wie Nachdrucke (reprints).
  • Kopie (Copy) - Ein zweideutiges Wort in der deutschen Sprache und noch mehr im englischen. Es kann sowohl Abzug (impression) als auch Kopie im Sinne eines neuen Blockes (recut) bedeuten. Wird der Ausdruck in einem Zusammenhang wie Meiji Kopie benutzt, dann sind damit Abzüge von einem neu geschnitzten Block gemeint, der nach dem Original kopiert wurde.
  • atozuri (ato-zuri) - Später Druck, aber vom originalen Block.
  • shozuri (sho-zuri) - Früher Druck.
  • fukkoku - Reproduktion.

Das Konzept der unlimitierten Auflagen

Der westliche Kunstdruck seit dem 20.Jarhhundert basiert - zumindest in der Theorie - auf dem Druck von limitierten Editionen, wobei jedes Blatt vom Künstler numeriert und handsigniert und die Originalplatte, bzw. der Block hinterher unbrauchbar gemacht wird um weitere Abzüge unmöglich zu machen.

Das japanische Verständnis des Kunstdrucks war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts mehr das einer Faksimile Kopiermaschine. Abzüge wurden nicht numeriert und nicht signiert, aber mit diversen Stempeln versehen, die den Verleger, den Künstler und manchmal den Schnitzer angeben.

Während der Shin Hanga und Sosaku Hanga Epoche (ungefähr von 1910 bis 1960) wurden einige zaghafte Versuche unternommen, Grafiken zu signieren. Die Beispiele sind selten und zumeist auf die westlichen Künstler, die in Japan arbeiteten wie Elizabeth Keith oder Paul Jacoulet und auf Künstler mit intensiven Reiseerfahrungen in Europe und Nordamerika beschränkt wie Hiroshi Yoshida.

Das Wissen über diese grundlegenden Unterschiede im japanischen Denken ist wichtig um zu verstehen, warum Verleger und Künstler aus der Sicht heutiger Sammler ein ziemliches Durcheinander geschaffen haben.

Die grosse Welle der Meiji Kopien

Hokusai Katsushika 1760-1849
Hokusai Biografie
Hokusai Biografie
Original oder Reproduktion oder Fälschung?
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Im Jahr 1735 verabschiedete das britische Parlament das erste Copyright Gesetz, allgemein als Hogarth's Act benannt nach dem englischen Künstler William Hogarth, der leidenschaftlich dafür gekämpft hatte. Die Japaner kannten auch 150 Jahre später noch nichts davon und erfolgreiche Künstler wie Utamaro wurden schon zu Lebzeiten schamlos kopiert.

Die Öffnung Japans löste in Europa ab ca. 1860-1870 eine Welle modischer Begeisterung für alles Japanische aus. Der Schwerpunkt war in Frankreich und ist in der Kunstgeschichte als Japonismus bekannt. Japanische Farbholzschnitte wurden in grossen Mengen nach Europa eingeführt und in Kaufhäusern oder neu entstandenen Boutiquen wie dem berühmten Bing Shop verkauft. Gleichzeitig kamen mehr und mehr westliche Ausländer als Geschäftsleute oder Touristen nach Japan.

Bald konnte die Nachfrage nach billigen aber attraktiven Holzschnitten nicht mehr mit den Originalen gedeckt werden. Dutzende von kleinen Verlegern begannen in Japan damit, Kopien von berühmten und auch weniger berühmten Originalen herzustellen. Zu dieser Zeit war die Kunst des Farbholzschnitts zumindest unter wirtschaftlichen Aspekten auf einem Tiefpunkt. Lithographie und photomechanische Druckverfahren machte es den traditionellen Ukiyo-e Künstlern sehr schwer ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Aber die Schnitzer und Drucker waren zu dieser Zeit auf einem technischen Höhepunkt angelangt. Und die begannen jetzt Kopien von allem anzufertigen was Europäern und Nordamerikanern gefiel - schöne Landschaften von Hiroshige oder elegante Kurtisanen von Utamaro um nur einige Namen zu nennen.

Das Ukiyo-e Kopiergeschäft blühte über etliche Jahrzehnte. Als Watanabe Shozaburo im Jahr 1906 seine Verlagsfirma gründete, war es zu Beginn ein reines Kopier- und Exportgeschäft. Der berühmte Künstler Hashiguchi Goyo verdiente seinen Lebensunterhalt im Kopiergeschäft bevor er, ermutigt von Watanabe, mit der Schaffung eigener Grafiken begann.

Die meisten dieser Meiji Kopien sind von exzellenter Qualität und ein anerkanntes Sammelgebiet. Die meisten wurden ohne Täuschungsabsichten gemacht und haben zumeist Siegel und Stempel, zumeist am Rand, die die Unterscheidung von den Originalen erlauben. Einige dagegen sind auch für Experten nicht leicht als Kopien zu erkennen. Bei der Identifizierung hilft der Vergleich mit dem Original, der Zustand der Farben und das Papier. Ein durchschnittlicher westlichen Kunstliebhaber, der die japanischen Schriftzeichen nicht lesen kann, steht aber häufig vor einer unlösbaren Aufgabe.

Surimono Kopien

von Eisen Ikeda 1790-1848
Eisen Ikeda - Biografie
Eisen Ikeda - Biografie
Meiji A-Kopie
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Surimono sind privat beauftragte Holzschnitte in zumeist quadratischem Format. Während der Meiji Epoche wurden einige der besten Entwürfe kopiert und entweder einzeln oder als ganzer Set an Touristen verkauft. Die meisten wurden in exzellenter Qualität gefertigt und stehen ihren Originalen im Gebrauch von luxuriösen Applikationen wie Mica, Gofun oder Tiefdruck nicht nach.

Der heutige Ukiyo-e Markt stuft sie je nach Qualität in A-Kopien, B-Kopien, C-Kopien ein. Für etliche dieser Surimono Kopien existieren keine Originale mehr. Das macht sie umso attraktiver.

Der berüchtigte Takamizawa Enji

Einer der frühesten Fälle von Ukiyo-e Betrug ist mit dem Namen Takamizawa Enji 1870-1927 verbunden. Seine im Jahr 1911 gegründete Takamizawa Woodblock Print Company stellte nicht nur offizielle Kopien her, sondern auch perfekte Fälschungen von wertvollen und teuren Holzschnitten. Der Trick den Takamizawa Enji anwendete, bestand darin, alte, verblasste und vergammelte Originale billigst aufzukaufen und mit neu geschnitzten Blöcken über die alten Blätter zu drucken. Diese Form von Betrug wird auch als "Verjüngung" (rejuvenations) bezeichnet.

Helen Merritt erwähnt, dass Watanabe ihn den "Reproduktions-Teufel" nannte und ihn im übrigen für das hielt was er war, ein übler Schuft. Trotzdem konnte Takamizawa Enji offensichtlich über Jahre hinweg sein Unwesen ungestört treiben und wäre ausserhalb Japans vermutlich nie bekannt geworden, wenn er nicht eines Tages einen berühmten westlichen Sammler betrogen hätte - nämlich Frank Lloyd Wright.

Frühe und späte Ausgaben am Beispiel von Yoshitoshi

Die erfolgreichen Holzschnittserien von Yoshitoshi wie Hundert Ansichten des Mondes - Tsuky Hyakushi - sind ein gutes Beispiel für die Problematik mit den frühen und späten Ausgaben. Die gesamte Serie wurde erstmals als Einzelblätter über einen Zeitraum von 7 Jahren von 1885 bis 1892, dem Todesjahr von Yoshitoshi, veröffentlicht.

Nach dem Ableben des Künstlers druckte sein Verleger Akiyama Buemon postume Ausgaben von Tsuki Hyakushi als Alben von den originalen Blöcken. Wichtig für Sammler: Es gibt keine exakte Methode wie zum Beispiel einen anderen Stempel um festzustellen ob ein Blatt eine frühe oder spätere Ausgabe ist. Man muss die Druckqualität genau ansehen und dann auf der Grundlage von viel Erfahrung sein Urteil bilden.

Die Geschichte der Editionen von 100 Ansichten des Mondes endet übrigens nicht mit dem Album Satz. Jahre später wurden von den populärsten Entwürfen neue Blöcke geschnitzt und sogar eine Version in Lithographietechnik soll es geben.

Eine weitere populäre Serie von Yoshitoshi ist Fuzoku sanjuniso - 32 Ansichten von Sitten und Gebräuchen. Auch diese Serie wurde in mehreren Ausgaben gedruckt, die jedoch anhand von kleinen Abweichungen im Druck klar zu unterscheiden sind. Die erste Ausgabe wurde mit drei diagonalen Farben in der Kartusche gedruckt. Die zweite Ausgabe hat nur zwei Farben und bei der dritten ist die Kartusche nur ein einheitliches Braun-Grau.

Sammler von Yoshitoshi Holzschnitten sollten auch wissen, dass einige der sehr teuren Blätter wie zum Beispiel das berühmte "Flötenspieler" (Flute Player) Triptych in den letzten Jahren als Kopien von neu hergestellten Blöcken auf den Markt kamen.

Shin Hanga - Heisei Editionen

Shin Hanga
Shin Hanga
Watanabe - Heisei Siegel
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Im Jahr 1989, dem Beginn der Heisei Epoche nach dem japanischen Kalender, begann die Watanabe Color Print Corporation unter der Leitung von Shoichiro Watanabe (der Enkel von Shozaburo Watanabe) ein intensives und agressives Program mit Nachdrucken von Shin Hanga Blättern von den originalen Blöcken. Man muss dazu wissen, dass die Originalblöcke bei den Verlegern blieben.

Unter Sammlern und Kunstprofis werden diese späten Shin Hanga Drucke als Heisei Editionen bezeichnet. Sie sind durchaus nicht nur auf Begeisterung gestossen. Die grosse Anzahl, die auf den Markt kam, hat die Preise für frühe Ausgaben unter Druck gesetzt.

Die Watanabe Color Print Corporation verwendet ein rotes, viereckiges Siegel, das sogenannte Heisei Siegel. Nach Informationen, die wir aus einer sehr kundigen Quelle haben, wurden zu Beginn nicht alle Heisei Nachdrucke bei Watanabe mit diesem Stempel versehen. Und damit ist man dann leider wieder auf dem alten und unbefriedigendem Gleis: Die Bestimmung ob es eine frühe oder späte Ausgabe ist, muss anhand der Druckqualität, dem Papier und nach Erfahrung und Gefühl erfolgen - oder wie die Amerikaner sagen "by your guts".

Watanabe ist nicht der einzige Verleger, der diese Nachdrucke von Shin Hanga Blättern nach den originalen Blöcken begonnen hat. Aber er ist bei weitem der wichtigste.

Shin Hanga - Neuauflagen von neuen Blöcken (Recarved Editions)

Goyo Hashiguchi - Recarved Edition
Goyo Hashiguchi - Biography
Goyo Hashiguchi - Biography
by Tansei-sha ca. 1980
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Seit den 70-er Jahren wurde eine Reihe von Shin Hanga Holzschnitten - vor allem Bijin Grafiken wie sie in dem Buch The Female Image abgebildet werden, als Neuauflagen von neu hergestellten Blöcken von dem Verleger Iju Kanko-kai herausgegeben. Nach unserem Kenntnisstand haben diese Ausgaben keine besonderen Stempel und sind als Nicht-Originale für den Laien nicht erkennbar - ein Alptraum für Sammler und ehrliche Händler.

Neuauflagen von neu geschnitzten Blöcken gibt es auch von Goyo Hashiguchi. einem der teuersten Shin Hanga Künstler.

Ratschläge für Sammler und Kunstliebhaber

Was sollte ein Kunstliebhaber kaufen ? Frühe oder späte Ausgaben ? Wie so oft im Leben gibt es auch hier keine schwarz/weiss Antwort.

Der engagierte Sammler wird sich immer für frühe Drucke entscheiden oder solche, die zu Lebzeiten des Künstlers gefertigt wurden. Er zahlt dafür deutlich mehr und muss beim Erhaltungszustand wegen der natürlichen Alterung Kompromisse machen. Auch wenn der Aspekt der Werterhaltung für Sie wichtig ist, entscheiden Sie sich auf jeden Fall für frühe Ausgaben. Und bitte tun Sie alles, um den Wert Ihres Kunstwerks zu erhalten. Bewahren Sie Ihre Grafiken in einer Schublade oder einem Sammlerordner auf. Verzichten Sie aufs Rahmen und an die Wand hängen. Das ist der Platz an dem Ihr Kunstwerk am schnellsten und sichersten Schäden bekommt.

Wenn sie ein originales Kunstwerk zu einem moderaten Preis haben möchten und damit Ihr Heim dekorieren möchten, dann suchen Sie nach Spätdrucken und Reproduktionen. Lassen Sie die Grafik rahmen und hängen Sie sie in Ihr Wohn- oder Arbeitszimmer. Ihr Kunstwerk wird ihnen lange Freude bereiten. Und im Gegensatz zu seinem frühen Bruder, werden bei Ihrer Grafik kaum die Farben verblassen - die modernen Farben sind einfach besser. Aber erwarten Sie nicht, dass Ihnen Sothebys oder Christies eines Tages für Ihre Grafik ein Vermögen bieten wird.

Es soll kluge Sammler mit den notwendigen finanziellen Mitteln geben, die die teuren Originale an einen sicheren Platz wegsperren und sich in Ihrer häuslichen Umgebung an Kopien erfreuen. Wenn Sie es sich leisten können, ist es die beste Lösung für Sie und wird jeden Kunsthändler und jedes Kunstauktionshaus erfreuen - bitte dabei auch an artelino denken.  artelino - Art Auctions

Vorsicht - die Mutter aller Sammler

Fallstricke existieren definitiv auf dem Internet und es wäre falsch und leichtsinnig zu glauben, dass solche Fälle nur auf Ebay™ beschränkt sind. Die Grenzlinie zwischen Betrug und einer unklaren und täuschenden Beschreibung sind fliessend. Auch das Weglassen von Informationen kann irreführend sein - vor allem für unerfahrene Kunstkäufer. "Schlechte Beschreibungen" müssen nicht unbedingt die Absicht zum Betrug implizieren. Auch unter den Verkäufern von japanischen Grafiken gibt es wie überall im Leben Ignoraten, die von der Sache nichts verstehen.

Häufige irreführende Beschreibungen findet man auf dem Internet von den Shin Hanga Heisei Editionen. Ein Bezug auf das Jahr der Erstveröffentlichung in Verbindung mit einem Ausdruck wie "auf dem Blatt datiert" (dated on print) gibt dem unerfahrenen Kunstkäufer auch nicht die geringste Chance zu erkennen, dass dieses wunderschöne Shin Hanga Blatt nach 1989 gedruckt wurde.

Eine ziemlich grobe Form der Täuschung ist das Abschneiden des Randes auf dem sich der Stempel oder die Hinweise befanden, die das Blatt als späten Nachdruck kennzeichneten. Auch das findet man immer wieder.

Zuletzt noch ein Ratschlag für Sammler, die bereit sind sehr viel Geld auszugeben. Wenn von einem Blatt, das normalerweise sehr selten und sehr teuer ist, plötzlich an vielen Verkaufsstellen Exemplare auftauchen, sollte Ihre innere Warnlampe mindestens auf die Stufe "gelb" springen. Es kann in Ordnung sein. Aber wenn der Fisch stinkt, ist er häufig verdorben.

Dieter Wanczura
(Juni 2003, überarbeitet November 2009)

Literaturquellen

  • Helen Merritt, "Modern Japanese Woodblock Prints - The early years", published by University of Hawaii Press, Honolulu, 1990, ISBN 0-8248-1200-X
  • John Stevenson, "One Hundred Aspects of the Moon", published by Avery Press, 600 Kalmia Avenue, Boulder, CO 80304, ISBN 0-9632218-0-9
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