This article in English: ElizabethKeith - Biography
Keith Elizabeth wurde in Schottland im Jahr 1887 geboren. Sie war Autodidaktin und hatte sich Aquarallmalerei und Zeichnen selbst beigebracht. Und Elizabeth wäre wahrscheinlich kaum die Künstlerin geworden wie wir sie heute kennen, wenn ihre Schwester nicht einen Verleger in Japan geheiratet hätte.
Die Bilder auf dieser Seite sind link-sensitiv und führen zu weiteren Artikeln zu diesem Thema oder zu anderen Web Sites, die Sie interessieren könnten.
Im Jahr 1915, im Alter von 28 Jahren, reiste Elizabeth nach Japan wo sie ganze neun Jahre blieb. Als sie England verlassen hatte, konnte sie sich wohl im Traum nicht vorstellen, dass sie erst neun Jahre später zurück kommen würde. Die Reise nach Japan war nur als kurze Ferien gedacht. Aber Elizabeth wurde vom Charme Japans und seiner Kultur und Künste in Bann gezogen.
In ihrem ersten Jahr in Japan hatte Elizabeth eine kleine Ausstellung mit Karikaturen von Personen der Ausländergemeinde in Tokyo. Von einer Reise nach Korea kehrte sie mit etlichen Aquarallen zurück. Als der Verleger Watanabe diese auf einer Ausstellung sah, überredete er Elizabeth, eines als Farbholzschnitte herauszugeben - den "Blick auf das östliche Tor in Seoul".
Zu dieser Zeit hatte Elizabeth noch keinerlei Erfahrung mit Farbholzschnitten. Und obwohl sie das Schnitzen des Blocks und den Druckvorgang nicht selbst ausführte, wollte sie so viel wie möglich selbst darüber lernen. Also lernte sie die nächsten Jahre alles über die Technik japanischer Farbholzschnitte.
Über die Jahre verlegte Watanabe mehr als hundert Grafiken für die Künstlerin. Ihre ersten Farbholzschnitte waren recht erfolgreich und sie stellte nicht nur in Japan, sondern auch in London und New York aus.
Im Jahr 1924 kehrte Elizabeth nach England zurück. Hier begann sie, sich die Technik der Farbradierung anzueignen. Von 1932 bis 1933 und dann erneut im Jahr 1935 ging sie nach Japan zurück. In den Jahren 1936 und 1937 hatte sie Ausstellungen in den USA. Mit dem zweiten Weltkrieg am Horizont, wurde es für Elizabeth immer schwieriger und irgenwie sass sie mitten zwischen Ost und West fest.
Im Jahr 1956, ihrem Todesjahr, hatte die Künstlerin eine Einzelausstellung in Tokyo mit 59 Farbholzschnitten und acht Farbradierungen.
Keith Elzabeth Grafiken sind selten und teuer. Die Preise fangen so bei circa 1.000 EURO an. Der Grund ist einfach. Ihre Auflagen waren klein. Zu Lebzeiten konnte sie keine höheren Auflagen verkaufen. Einige Ihrer Grafiken wurden in Auflagen von nur 30 oder 50 Stücke aufgelegt.
Das Schaffen von Keith Elzabeth besteht aus mehr als 100 Farbholzschnitten und einem dutzend Farbradierungen. Alle Grafiken sind mit Bleistift signiert. Darin folgte sie dem westlichen Brauch.
Japanische Künstler vor 1945 signierten ihre Werke nur im Block - mit einigen Ausnahmen im 20. Jahrhundert. Von einem Block wurden soviel Abzüge gemacht wie man meinte verkaufen zu können. Und wenn der Block von zu vielen Kopien zu sehr abgenutzt war, wurde ein neuer geschnitzt - vorausgesetzt die Nachfrage auf dem Markt war da.
Dieter Wanczura
(November 2001, überarbeitet September 2009)
Helen Merritt and Nanako Yamada, "Guide to Modern Japanese Woodblock Prints: 1900-1975", published by University of Hawai'i Press, Honolulu, ISBN 0-8248-1732-X.
The images on this web site are the property of the artist(s) and or the artelino GmbH and/or a third company/institution. Reproduction, public display and any commercial use of these images, in whole or in part, require the expressed written consent of the artist(s) and/or the artelino GmbH. .
Wednesday, March 10, 2010:
Weekly auctions of Japanese prints from the 18th to 21st century
and contemporary Chinese art prints.
artelino
art auctions since 2001.
Auctions of Japanese and Chinese prints.
Search for Elizabeth Keith prints in our online auctions of Japanese and Chinese prints.